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Joe Abercrombie
Kriegsklingen
(The Blade Itself – The First Law, 2006)

Heyne
2007
Übersetzt von Kirsten Borchardt
796 Seiten
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 08.02.2007

  Bethod hat sich zum König der Nordmänner aufgeschwungen und Logan war einst sein erster Kämpfer, doch sie haben sich zerstritten und stehen sich seitdem feindlich gegenüber. Logan hat sich mit einer kleinen Gruppe Männer in den Norden zurückgezogen. Doch auch dort gibt es Feinde und bei einem Überfall wird er von seinen Männern getrennt und muss sich allein durch die Wildnis schlagen, bis ihn ein junger Mann findet, der den Auftrag hat, ihn zum legendären Magier Bayaz zu bringen. Bethod greift das südlich gelegene Imperium an, das gleichzeitig vom noch weiter südlich gelegenen Reich Gurkhul bedroht wird und Bayaz will dem Imperium helfen.
  Doch dieses Imperium ist tief von Dekadenz, Überheblichkeit und Korruption durchdrungen und kaum jemand nimmt die Bedrohungen erst, alle sind nur mit sich selbst und ihren Intrigen beschäftigt. In dieser Situation ist Bayaz kaum willkommen und von den Meisten wird sogar seine Identität bezweifelt. Aber Bayaz kennt einen Weg, sie zu beweisen, was ihn aber nicht vor Anschlägen und Anfeindungen schütze wird.
 
  Abersrombies erzählt seinen Erstling aus der Perspektive mehrerer, recht unterschiedlicher Figuren. Natürlich der oben erwähnte Nordmann Logan, dann noch der arrogante adlige Offizier Jezal und der Inquisitor Glokta sind die wichtigsten, daneben gibt es noch eine Reihe anderer Protagonisten.
  Es beginnt recht vielversprechend, allerdings passiert in diesem ersten Teil – trotz seines Umfangs – noch nicht wirklich Entscheidendes. Die Figuren und der Hintergrund werden vorgestellt und zusammengeführt. Das braucht wegen der zahleichen Handlungsebenen viel Raum, vielleicht etwas mehr, als unbedingt nötig gewesen wäre. Wirkliche Längen gibt es aber nicht, es bleibt immer spannend und weitgehend interessant. Ein erster Teil, der mit Spannung auf eine gelungene Fortsetzung hoffen lässt, die allerdings noch etwas auf sich warten lassen wird.

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