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Dietmar Grieser
Alle meine Frauen

Residenz Verlag
2006
256 Seiten
€ 19,90


Von Manuela Sokele am 15.07.2006

  Wer hier ein Geständnis über die verschiedenen „Affären des Dietmar Grieser“ erwartet, ist komplett auf dem Holzweg. Vielmehr ist dieses Buch eine „Liebeserklärung“ an all die Frauen, die den beliebten, seit 1957 in Wien lebenden, Autor geprägt haben und noch immer faszinieren.
 
  Dietmar Grieser selbst schildert in seinem Vorwort, worum es in „Alle meine Frauen“ geht, und warum er dieses Buch geschrieben hat:
 
  „Indem ich von Frauen berichte, die mir in bestimmten Phasen meines Lebens viel bedeutet, mich in besonderer Weise beeindruckt, mich vielleicht sogar geprägt sich jedenfalls in meiner Erinnerung einen dauerhaften Platz gesichert haben, wage ich mich in jenen Grenzbereich zwischen Empathie und Liebe vor, der den alternden, unter Bilanzdruck stehenden Autor zu literarischer Aufbereitung drängt. Frauen, denen ich persönlich begegnet bin, ja die mich, Satelliten gleich, über kürzere oder längere Wegstrecken durchs Leben begleitet haben, stehen gleichrangig neben solchen, die mich durch ihr persönliches Schicksal für sich eingenommen haben, oder anderen, deren Bild ich ‚nur’ aus der Literatur, aus der Musik aus Werken der bildenden Kunst oder von der Filmleinwand her kenne.“
 
  Das außergewöhnliche an „Alle meine Frauen“ ist, wie Dietmar Grieser jede einzelne der Frauen auf ein Podest hebt und beschreibt, warum gerade diese Vertreterin des weiblichen Geschlechts etwas Besonderes ist. Nicht nur, dass der Autor in wundervoller Art und Weise eine Kurzbiografie der jeweiligen Dame liefert, schildert er auch noch in sehr berührender und offener Art und Weise seinen persönlichen Bezug zu der jeweiligen Frau.
 
  Dietmar Grieser Fans werden sich diesen Buch wohl kaum entgehen lassen. Und für die Leser, die noch nicht zur Grieser-Fangemeinde gehören - ja, so etwas soll es geben! - ist „Alle meine Frauen“ ein schöner Einstieg, um Grieser-Fan zu werden.

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