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Thomas von Kummant / Benjamin von Eckartsberg
Wolfgang Hohlbeins “Die Chroniken der Unsterblichen“
Teil 1 - Am Abgrund

Ehapa Verlag
2005
56 Seiten
€ 12,-


Von Alemanno Partenopeo am 19.06.2006

  „Manche Wunden heilen, manche bluten ewig...“ Wenn die Zeit wirklich alle Wunden heilen könnte, würden wir bald keine Rachegefühle mehr verspüren und uns demütiger in unser Schicksal ergeben.
  Auch der Protagonist von Hohlbeins „Unsterblichen“ ist gewillt, Gnade vor Recht ergehen zu lassen, denn Rachegefühle kennt er nicht. Das Dorf, das den drei goldenen Rittern der Inquisition zum Opfer fiel, war sein Heimatdorf, ja, aber die Bewohner desselben Dorfes waren es auch, die seine Familie einst vertrieben hatten und sie als Außenseiter und mit dem Teufel im Bunde stehenden verunglimpft hatten.
  Ein kleiner Junge überlebt das Massaker der christlichen Mörder in Borsa und gemahnt unseren Helden (lange schwarze Haare, Tätowierungen) seiner Verantwortung: auch sein eigener Sohn, der selbst hier gefoltert wurde, hätte es so von ihm verlangt. Aber nicht Rache ist es, die den dunklen Ritter mit dem Schwerte vorantreiben, sondern die Aussicht auf die Befreiung der anderen Überlebenden, jener, die gefangen genommen wurden und von den bösen goldenen Henkern mit sich geschleppt wurden.
  Und so beginnt das Abenteuer, erster Teil, das auch Hohlbeinfans begeistern wird, ganz zu schweigen von denen, die das Buch selbst nicht kennen. Der Autor selbst hat bei der zeichnerischen Umsetzung mitgearbeitet und seinen Segen diesem Projekt gewährt. Tauchen Sie ein in eine düstere Welt vor unserer Zeit, als das Gute noch nicht wirklich gut und das Böse nicht wirklich böse war. Und das Geheimnis unseres einsamen Rächers bald enthüllt werden wird. Denn seine Wunden heilen wirklich schnell.
 
  Die beiden Autoren des Comics danken dem Urheber des Romans und verweisen auf seine Homepages, www.hohlbein.de und www.vgs.de.
  Benjamin von Eckartsberg studierte an der FH München Kommunikationsdesign und arbeitet seit 1993 als freiberuflicher Illustrator für Verlage, Werbung und Film und Fernsehen. Auch „Goethe 2“ wurde von ihm gemeinsam mit Kummant illustriert oder in der Zeitschrift Maxim „Die wahre Geschichte“. Gemeinsam mit Thomas von Kummant illustrierte er auch „Die Hexer“-Sammeleredition. Thomas von Kummant besuchte die deutsche Meisterschule für Mode in München und zeichnete auch an „Goethe 2“ mit. Weiteres Material von ihm unter www.thomy.org und selbstverständlich im Egmont Ehapa Verlag.

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