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Theodore Sturgeon
Lichte Augenblicke
Die besten Erzählungen von Theodore Sturgeon 1

Shayol
2003
232 Seiten
€ 14,90 [D] 15,40 [A]


Von Alfred Ohswald am 20.05.2006

  Theodore Sturgeon gilt als der beste Autor von Erzählungen im Science-Fition-Genre und in diesem Band sind 5 seiner ersten Erzählungen enthalten. Zuerst gibt es aber eine wirklich ausführliche Einführung seines Kollegen Samuel R. Delany, auch kein Unbekannter bei Lesern gehobener Science-Fiction.
 
  „Donner und Rosen“ ist eine SF-Geschichte nach einem nuklearen Krieg. Ein nicht seltenes Thema in der Science Fiction.
  In „Killdozer“ geht es um einen amoklaufenden Bulldozer. Die Geschichte könnte gut das Vorbild für Stephen Kings „RHEM“ gewesen sein.
  In „Langsames Wachstum“ geht es um einen genialen Wissenschaftler, der an der Gesellschaft verzweifelt und gescheitert ist.
  In „Das [Fringding], das [Frangding] und Boff beobachten außerirdische Forscher eine kleine Gruppe zusammenlebender Menschen. Eine sehr einfühlsame und auch op0timistische Geschichte.
  „Ein lichter Augenblick“ handelt schließlich von einem klugen Affen, der eine verletzte Frau, die er auf der Straße fand, gesund pflegt und dann mit ihrer scheinbar unüberwindlichen Verschiedenheit konfrontiert wird.
 
  Sturgeon beschäftigt sich in seinen Erzählungen meist mit der nahen Zukunft und nicht mit fernen galaktischen Imperien oder Kriegen mit Aliens. Viele seiner Erzählungen, hier z.B. „Killdozer“, könnten genauso gut zur Horrorliteratur oder einem anderen Sub-Genre der phantastischen Literatur gezählt werden. Leider verkauft sich anspruchsvolle SF nicht annähernd so gut, wie Space-Opera-Serien, er recht, wenn es sich um Erzählungen handelt. Bei Sturgeon versäumen die Leser dabei wirklich etwas!

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