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Robert J. Sawyer
Frameshift

Tor Books


Von Christian Faulhammer am 17.03.1999

  Ein Genetiker und seine Frau, eine Psychologin, die beide an der University of California arbeiten, werden eines Abends von einem Neonazi attackiert. Durch einen unglücklichen Zufall ersticht Pierre Tardivel den Angreifer. Da der Doktor aus Kanada stammt, schiebt man den Angriff erst auf diesen Umstand, aber immer mehr entwickelt sich daraus eine Verstrickung um einen Kriegsverbrecher, die bis in das KZ von Treblinka zurückreicht.
  Lange Zeit folgen die beiden einer falschen Fährte und werden sogar selbst mehr oder weniger hereingelegt. Wegen einer genetisch vererbten Krankheit, die Dr. Tardivel langsam zerstört (Huntington Chorea) und seiner Arbeit am Human Genome Project ist es ein Rennen gegen die Zeit; trotzdem erstreckt sich die Handlung über mehrere Jahre, die teilweise schnell und hart überbrückt werden.
 
  Auf den ersten 100 Seiten ist die Handlung in diverse Stränge aufgeteilt, die zeitlich mehrere Dekaden oder nur wenige Tage auseinanderliegen, was die Verknüpfung am Anfang recht schwer macht. Danach läuft alles in eine große Geschichte und zusammen mit den zwei Hauptpersonen verfolgt man den Falschen und leidet. Trotz einiger unrealistischer oder zu harter Schnitte hat mir das Buch gut gefallen und ich will es jedem empfehlen, der ein bißchen Überblick über die menschliche Genetik hat, da das Buch dem Leser auf diesem Gebiet viel abverlangt. Ach ja, Sawyer zeigt durch Pierre Tardivel seine "Verachtung" für die USA, indem er alles negativ und schwarz darstellt; Autor und Hauptdarsteller stammen schließlich beide aus Kanada.

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