Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Nicholas Allan
Wohin will Willi?
Die große Geschichte einer kleinen Samenzelle!

Lappan Verlag
2006
Übersetzt von Peter Baumann
24 Seiten
€ 12,95


Von Martina Meier am 06.03.2006

  Die berühmte Geschichte von den „Bienchen und den Blümchen“ trieb Eltern früherer Kindergenerationen die Schamesröte ins Gesicht. Heute lachen Vater und Mutter gemeinsam mit ihren Sprösslingen über das Thema Aufklärung, zu mindestens dann, wenn sie das Buch „Wohin will Willi?“ in Händen halten.
  Der englische Erfolgsautor Nicholas Allan erzählt in diesem Buch die „große Geschichte einer kleinen Samenzelle“ oder, wenn man es gerne weniger prosaisch ausdrücken möchte, das Entstehen eines Kindes. Willi ist dabei die „Hauptfigur“, falls man bei einer Samenzelle überhaupt von einer solch tragenden Rolle sprechen kann. Er wohnt im Körper von Herrn Braun und hat nur einen einzigen Wunsch – er möchte in den Körper von Frau Braun gelangen, um sich dort mit ihrer Eizelle endlich zu vereinigen. Dabei hat sich Willi – ebenso wie seine 300 Millionen Kumpanen – bestens auf das bevorstehende Wettschwimmen vorbereitet. Denn wenn er auch nicht gut rechnen kann, beim Schwimmen macht ihm so schnell keiner etwas vor!
  Und tatsächlich: Willi wird Sieger – und schon kommt neun Monate später ein kleines Mädchen auf die Welt, das ebenfalls sehr gut schwimmen, aber weniger gut rechnen kann…
 
  „Wohin will Willi“ ist ein einmaliges Bilderbuch, um Kinder an das Thema Sexualität heran zu führen. Es ist so einfach und schön geschrieben, dass es tatsächlich schon für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist. Die Bilder sprechen ebenfalls für sich – auch wenn sich sicher mancher Leser fragt, warum die kleinen Samenzellen beim großen Wettschwimmen plötzlich alle bunte und verrückte Brillen tragen.
  Und warum das Buch ausgerechnet Rod Stewart gewidmet ist, weiß wahrscheinlich nur der Autor selbst. Übrigens, das Buch eignet sich durchaus auch als Geschenk für werdende Eltern…

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.