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Heinrich Steinfest
Brunswiks Lösung

Edition Sisyphos
1995
80 Seiten


Von Rudolf Kraus am 30.12.2005

  Der Wiener Autor Heinrich Steinfest hat mit seiner ersten Buchveröffentlichung ein vielschichtiges, skurriles und satirisches Werk geschaffen, das von einer enorm dichten Handlung gekennzeichnet ist. Außergewöhnliche Ideen und bewusst eingesetzte Übertreibungen verleihen der Geschichte eine temporeiche Vitalität.
  Es beginnt mit der Geschichte des Musikers Herbert Hausschwein, der nun – aufgrund des versagt gebliebenen kommerziellen Erfolgs – als Nachtwächter bei einem Pharmaunternehmen arbeitet. Bei einer Party im großbürgerlichen Milieu lernt er Marta kennen, die sich als Engel entpuppt. Marta animiert Hausschwein dazu, in die Villa des Dr. Brunswik einzudringen, um ihn zu beseitigen. Brunswik, der als Forscher für das Pharmaunternehmen tätig ist, hat zufällig einen Kampfstoff kreiert (auf der Basis in Salz und Gewürzen eingelegter, zerschnittener moderner Kunst), der Menschen verschwinden und sie auch im Jenseits nicht wieder auftauchen lässt.
  Steinfests Erzählung besticht durch Tempo, Humor und Ideenreichtum und führt den Leser bis an die Grenzen himmlischer Macht.

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