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Alfred Bester
Fondly Fahrenheit
(1954)


Von Michael K. Iwoleit

  "There has been nothing like this story in modern American literature", schreibt Barry N. Malzberg in seinem Aufsatz "The Cutting Edge", dem ich die Anregung zu meinem Artikel verdanke. "That it was published over a quarter of a century ago and is still unknown outside of science fiction is an indictment of the academy-literary nexus, which in the very long run, if there is any future of scholarship at all, will pay heavily."
  Aus dem Vierteljahrhundert sind inzwischen über vierzig Jahre geworden, Alfred Bester ist 1987 gestorben, und noch immer ignoriert der Mainstream diesen Meilenstein (nicht nur) der SF-Kurzgeschichte völlig, "a bravura demonstration of literary technique", wie Robert Silverberg jüngst in einer Neuauflage von Besters wichtigsten Geschichten schrieb, "about which an entire textbook could be written".
  Besters furiose Geschichte um den Psychopathen James Vandaleur und seinen Androiden, der zu seinem alter ego und Instrument seiner schizophrenen Mordlust wird, ist die wohl meistgerühmte SF-Kurzgeschichte überhaupt und der Höhepunkt in Besters schmalem Kurzgeschichtenwerk aus den Fünfzigerjahren, das viele Erneuerungsbemühungen der New Wave vorweggenommen und übertroffen hat. Keine andere SF-Geschichte ist so wie diese ein schlagender Beweis dafür, daß SF im Idealfall alles zugleich sein kann: dramatisch, witzig, literarisch, experimentell und verrückt.

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