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George Langelaan
La Mouche
(1957)


Von Michael K. Iwoleit

  An einer Erzählung, die inzwischen zu fünf Filmen angeregt hat, muß etwas Besonderes sein. Das ist nicht der Grund, warum George Langelaans Novelle in meiner Liste auftaucht (obwohl unter den fünf mit Kurt Neumanns und David Cronenbergs Verfilmungen zwei Klassiker sind), sondern weil sie eins der gelungensten Werke im Grenzbereich zwischen Science und Weird Fiction ist (als SF -und- als Horror so wirkungsvoll, daß sie auch auf einer Liste der besten Horrorstories des zwanzigsten Jahrhunderts stehen könnte).
  In einem nüchternen, unspektakulären Stil, formal perfekt, hat die Geschichte des britisch-französischen Autors um einen Erfinder, dem bei Experimenten mit einem Transmitter eine Fliege in die Sendekabine gerät, was ihn auf unheimliche Weise verändert, eine neue Form des literarischen Schreckens eingeführt, die von der entscheidenden Grenzüberschreitung handelt, die den Menschen bei der Manipulation der Natur zum Angriff auf die eigene Identität führt.
  Es ist kein Zufall, daß David Cronenberg, der Meisters eines solchen "technologischen Schreckens" im heutigen Film, diese Geschichte so eindrucksvoll verfilmt hat.

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