Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Andrea Schacht
Das Werk der Teufelin
Gelesen von Sandra Maria Schöner

Random House Audio
2005
€ 19,50 [D] 20,20 [A]


Von Alfred Ohswald am 12.08.2005

  Ein einflussreicher, skrupelloser Domherrn sucht in Köln nach einer jungen Frau, die er Teufelin nennt. Doch bald darauf wird er ermordet aufgefunden und mit seinen letzten Worten teilt er mit, dass sich diese Teufelin bei den Begine im Konvent am Eigelsteinaufhält. Tatsächlich sind dort kürzlich zwei junge Mädchen aufgetaucht, eine entflohene Nonne und eine ehemalige Badehure. Die Begine Almut versucht sie beide zu beschützen und macht sich mit Hilfe ihres Freundes, des Benediktinerpaters Ivo, auf die Suche nach dem tatsächlichen Mörder. Dass der Bruder des Ermordeten auftaucht und nach Rache schreit und der Vogt auch schnell einen Täter vorweise will und dabei auch zur peinlichen Befragung jeder greifbaren Person greift, macht ihre Aufgabe nicht leichter.
 
  Der historische Krimi von Andrea Schacht „Das Werk der Teufelin“ spielt, wie „Der dunkle Spiegel“ in Köln im Jahre 1376 mit weitgehend den gleichen Protagonisten. Die Begine Almut und ihr freundschaftlicher Helfer Bruder Ivo sind auch hier die Aufklärer eines Verbrechens. Die zwar leicht klischeehaften aber recht eindrücklichen Charaktere tragen am meisten zum positiven Eindruck bei, den der Roman insgesamt hinterlässt. Auch die Handlung ist nicht ungeschickt konstruiert und damit kann man Andrea Schacht mit „Das Werk der Teufelin“ zu den vielen hervorragenden deutschsprachigen Autorinnen zählen, die in den letzten Jahren mit bemerkenswerten historischen Romanen in Erscheinung getreten sind.
  Das Hörbuch ist leider nur in gekürzter Form (ca. 350 Min.) produziert worden. Sandra Maria Schöner zeigt sich allerdings als routinierte Vortragende und macht ihre Sache ausgezeichnet.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.