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Jean-Claude Izzo
Leben macht müde
(Vivre fatigue, 1998)

Unionsverlag
2005
Übersetzt von Ronald Voullié
105 Seiten
€ 12,90 [D] 13,30 [A]


Von Alfred Ohswald am 05.08.2005

  Jean-Claude Izzo ist vor allem mit seiner Marseille-Trillogie und dem Polizisten Fabio Montale bekannt geworden. Die Stadt Marseille, ihr Niedergang, die damit einhergehende Korruption und die dort besonders starke Ausländerfeindlichkeit aber auch das Lebensgefühl im Süden mit großer Wertschätzung für gutes Essen und guten Wein und natürlich die Liebe sind seine Themen.
  Auch in den sechs recht kurzen Erzählungen diesem schmalen Bändchen spielen diese Themen eine teilweise große Rolle. Aber in erster Linie geht es um große Gefühle, Liebe und Hass und Verzweiflung. Ja, immer wieder Verzweiflung aber kaum einmal Hoffnung, und wenn, dann enttäuschte Hoffungen. Und so enden sie alle recht düster, diese kleinen Geschichten – düster und traurig und oft auch tödlich. Zeigt Izzo in der Marseille-Trillogie zumindest manchmal noch die schöne Seite dieser Stadt, so gilt das für diese Erzählungen nicht mehr. Hier herrscht eine melancholische, manchmal auch wütende Hoffnungslosigkeit vor.

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