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Omen 2
Das Horror-Journal

Festa
2005
224 Seiten
€ 12,95 [D] 13,40 [A]


Von Alfred Ohswald am 17.07.2005

  Die Grundstruktur des Magazins wurde auch in der 2. Ausgabe beibehalten. Den Schwerpunkt bilden Clive Barker, Neil Gaiman und Tim Powers, von denen jeweils auch ein Interview zu finden ist. Von Tim Powers gibt es auch noch die Erzählung „Wo sie lauern“. Gut aber nicht so überragend, wie seine Romane. Der russische Schriftsteller Alexander Grin wird in einem längeren Beitrag vorgestellt. Er zählt sicher zu den Klassikern der Phantastik aber nicht unbedingt des Horror-Genres. Schließlich beschäftigt sich ein Artikel noch mit Ray Bradbury, mehr eine Sympathieerklärung denn ein Portrait oder ähnliches.
  Der Teil mit den Rezensionen hat eine kleine Schwäche, es werden mehrheitlich deutschsprachige Autoren besprochen. Eine Mischung mit etwas mehr internationalen und auch bereits erfolgreichen Autoren wäre hier vorzuziehen. Dafür könnten Manche der einzelnen Rezensionen auch durchaus etwas kürzer geraten.
 
  Aber nun zum Wichtigsten: Den Horror-Storys. Es sind, mit Ausnahme der sehr kurzen Story „Jack der U-Bahn-Klopfer“ von Daniela Klug und Stefan Krüger, alles Texte internationaler Autoren. Durch eine Panne wurde das hervorragende, stark an Lovecraft orientierte „Die Insel des Ud“ von William Hope Hodgson in Omen 1 nicht komplett abgedruckt, hier ist sie jetzt komplett zu lesen.
  Tim Powers wurde bereits erwähnt und auch Altmeister H. P. Lovecraft ist wieder vertreten, dieses Mal mit „Pickmans Modell“. Die meisten Leser, die ein Magazin wie „Omen“ kaufen, werden wohl die meisten Lovecraft-Erzählungen kennen. Es ist also fraglich, ob es sinnvoll ist, seine Geschichten immer wieder mit reinzunehmen. Die Qualität seiner Erzählungen steht natürlich außer Frage.
  Brian McNaughtons Geschichte um einen verliebten weiblichen Ghoul „Meryphilla“ fällt bei der starken Konkurrenz nicht wirklich auf. Ein anderes Kaliber sind da schon „Henry Kutters „Das Geheimnis von Schloss Kralitz“ und John Metcalfes „Das Ödland“.

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