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Heinrich Steinfest
Das Ein-Mann-Komplott

Aarachne
1996
207 Seiten


Von Rudolf Kraus am 16.07.2005

  Die zweite Buchveröffentlichung des Wiener Künstlers und Autors Heinrich Steinfest ist ein rasanter, skurriler Kriminalroman.
  Eine junge Frau wird in New York ermordet aufgefunden. Eine Spur des Mörders führt nach Wien. Der Privatdetektiv Mott, ein gebürtiger Wiener, der in New York lebt, wird von einem Polizisten unter Druck gesetzt, der Spur des Mörders nach Wien zu folgen. Mott ist nicht gerade angetan davon, in seine ehemalige Heimatstadt zurückzukehren. Bei Ermittlungen in einem honorigen Philatelistenclub stößt er tief in die Sümpfe Wiener Machtverstrickungen vor.
  Nachdem er knapp einen Mordversuch überlebt hat, nimmt der mysteriöse Mordverdächtige mit ihm Kontakt auf. Zahlreiche Verflechtungen kommen zutage und in einem furiosen Finale löst sich der Fall auf.
  Steinfests Figuren nehmen die unterschiedlichsten Formen menschlicher Gemütszustände und Abarten an, teilweise sind sie jedoch klassische Krimifiguren. Trotz der zahlreichen Überzeichnungen und Skurrilitäten skizziert der wunderbares Sittenbild der „gemütlichen“ Wiener Lebensart mit kleinen Ausflügen in die Kunstszene.
  Ein temporeicher, spannender Roman, der sowohl die kriminalistische Lust befriedigt als auch ein literarisch philosophisches Vergnügen bereitet.

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