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Peter Lancester
Unterm Doppelmond
Die Chroniken der Anderwelten 2

Eldur
2005
366 Seiten
€ 9,95 [D] 10,30 [A]


Von Alfred Ohswald am 24.06.2005

  In diesem zweiten Teil machen sich Eva, Otto und Friedrich unter der Führung von Ander nach dem geheimnisvollen Unterhessen unter der Erde auf, von wo sie im ersten Teil so überraschend Besuch bekamen. Schon der Weg erweist sich als gefährlich und auch der Empfang lässt zu Wünschen übrig. Selbst Ander kann nicht verhindern, dass der ohnehin verletzte Friedrich im Kerker landet und Eva und Otto sich nahezu mittellos durchs Leben schlagen müssen. Auch sie kommen durch ihre Unkenntnis der Lebensumstände und Gesetze in Unterhessen bald in Schwierigkeiten. Dieses Mal kann ihnen Ander aber helfen, es sollte allerdings nicht das letzte Mal sein, dass sie Probleme bekommen.
 
  „Unterm Doppelmond“ fällt gegenüber dem Vorgänger „Das blaue Portal“ etwas ab. Es gelingt dem Autor nicht immer, eine durchgehende Spannung aufzubauen und durchzuhalten. Die Handlung plätschert teilweise vor sich hin, selten wirklich Langweilig aber auch ohne rechtes Ziel. Zumindest entsteht dieser Eindruck beim Lesen. Ein Raffen der Handlung hätte sicher nicht geschadet.
  Obwohl der Autor wirklich nicht zimperlich mit seinen Figuren umgeht, eigentlich kommt von den Besuchern Unterhessens nur Eva halbwegs unbeschadet davon, wenn man von möglichen Überraschungen in folgenden Romanen absieht, bleibt man irgendwann von den unablässigen Schicksalsschlägen zunehmend unbeeindruckt. Zu häufig werden die Figuren malträtiert, um es noch besonders dramatisch wirken zu lassen.
  Da im nächsten Teil eine völlig andere Perspektive mit einer anderen Hauptfigur die Handlung weiterführen soll, stehen die Chancen für Besserung recht gut. In der deutschsprachigen Fantasy kann sich „Die Chroniken der Anderwelten“ durchaus sehen lassen, wenn auch nicht im absoluten Spitzenfeld.

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