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Rolf und Alexandra Becker
Dickie Dick Dickens

Hörverlag
2004
€ 39,95 [D] 31,- [A]


Von Alfred Ohswald am 21.06.2005

  Die Geschichte des als Taschendieb beginnenden und zum berüchtigtsten Gangster von Chicago werdenden „Dickie Dick Dickens“ ist die erste, wirklich erfolgreiche Krimi-Hörspiel-Reihe Nachkriegsdeutschlands. Die erste Folge wurde 1957 ausgestrahlt, und ca. 50 weitere folgten. Die Serie mit ihren kurzen einzelnen Folgen ist eine Parodie auf die Hard-Boiled-Krimis und ihren harten Jungs in den 30er-Jahren in Chicago.
  In gewisser Weise erinnert es an Zeitungscomicsstrips, immer wieder Vorangegangenes wiederholend und beim Humor an die bekannten Nick Knatterton-Comics erinnernd. Immer reichlich überzeichnete Figuren, häufige Wiederholungen irgendwelcher Absurditäten und ein oft marktschreierischer Ton des Erzählers, dem Klischee eines Sensationen verkündenden Reporters nachempfunden.
  Sicher ist diese Art der Parodie nicht jedermanns Sache, heute ebenso, wie bei der ursprünglichen Ausstrahlung. Auf der Webseite des Verlages gibt es einen kurzen Abschnitt als Hörprobe. Es ist empfehlenswert, einmal reinzuhören, bevor man sich zum Kauf entschließt.
  Die Besetzungsliste der zahlreichen beteiligten Sprecher kann sich, beginnend mit Karl-Heinz Schroth in der Hauptrolle, wirklich sehen lassen. Auch die Ton-Qualität ist, trotz des Alters der Produktion, hervorragend. Keine vor sich hinmurmelnden Sprecher und dann plötzlich ohrenbetäubend losplärrende Blechinstrumente, wie das bei älteren Produktionen schon mal gerne vorkommt.

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