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Ronald M Hahn / Michael K Iwoleit / Olaf G. Hilscher
Nova 7

Verlag Nummer Eins
2005
177 Seiten
€ 12,80


Von Alfred Ohswald am 14.05.2005

  Auch die 7. Ausgabe des deutschen Science-Fiction-Magazins widmet sich wieder hauptsächlich der SF-Kurzgeschichte, obwohl die Sachartikel im Vergleich zur Anfangszeit des Magazins mehr geworden sind.
 
  Hartmut Schönherrs „Agenda 2040“ ist eine dunkle Parodie auf die neuen Sozialgesetze der Schröder-Regierung die stark an den Film „Soylent Green“ (1973) mit Charlton Heston erinnert.
  Michael Schneibergs „Zerstört das Universum“ handelt vom Terrorismus in der Zukunft.
  Uwe Posts „Grau n Fee“ handelt von künstlich erzeugten, weiblichen Sexsklaven und was mit ihnen geschieht, wenn sie mit einem Virus infiziert werden.
  Helmuth W. Mommers’ „Incommunicado“ handelt von einer etwa skurrilen Entführung durch Außerirdische.
  Thorsten Küpers „Warten auf Kogai“ beschreibt, ähnlich wie Michael Schneibergs Geschichte, den zukünftigen Terrorismus. Bei ihm kommt der Aspekt der Kommerzialisierung dazu.
  Klaus Vor der Landwehrs „Krabbelwelt“ ist eine satirische SF-Version der Jeanne d’Arc in einer von außerirdischen Käfern beherrschten Welt.
  Holger Eckhard erzählt in „Tod am Donnerstag“ eine ebenfalls satirische Variante eines Stierkampfes.
  Hartmut Kaspers „Hostel“ ist eine wieder nicht ganz ernste Geschichte über die Begegnung mit Außerirdischen und Schadenfreude.
  Wolf Wellings „Nowhere Man“ handelt von einem Mann, der sich völlig digitalisieren ließ und jetzt als Persönlichkeit nur mehr in Datenspeichern existiert.
  Die Gaststory von Antonio Bellomi „Ein Deal mit dem Teufel“ (Versacci Satani, Übersetzt von Michael K. Iwoleit) ist zwar keine Science Fiction aber dafür recht witzig.
 
  Die Sachartikel handeln vom Niedergang anspruchsvoller Science-Fiction, von Stephen Fry und seinem Roman „Geschichte machen“, von Hochbegabten und Science-Fiction, vom Autor und Filmemacher Rainer Erler, vom Autor und Gründer des Science Fiction Club Deutschland Walter Ernsting und am Ende gibt’s noch ein kurzes, nicht ganz ernst gemeintes Redaktionstagebuch.

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