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Terry Pratchett
Gevatter Tod
Hörspiel

Random House Audio
2005
Übersetzt von Andreas Brandhorst
€ 14,60


Von Alfred Ohswald am 13.04.2005

  War Douglas Adams’ Science-Fiction-Parodie „Per Anhalter durch die Galaxis“ schon ein großer Erfolg als Hörspiel, so lag es eigentlich schon lange nahe, es mit Terry Pratchetts Scheibenweltromanen ebenfalls zu versuchen. Eigentlich ist es nur überraschend, dass es so lange gedauert hat.
  Das man nicht mit den ersten Büchern der Serie begann, sondern „Gevatter Tod“ auswählte, ist zwar nicht ideal aber nicht mehr zu ändern. Wer Pratchetts Scheibenwelt noch nicht kennt, tut sich da mit dem Einstieg vielleicht etwas schwer.
  Die Geschichte handelt vom Tod, der sich einen Lehrling nimmt, um sich etwas Urlaub gönnen zu können. Natürlich läuft nicht alles nach Wunsch und der Lehrling verhält sich nicht ganz wunschgemäß.
  Die Umsetzung als Hörspiel ist leider nicht sonderlich geglückt. Besonders die immer wieder dazwischen geschobenen Lieder stören eher, als dass sie zur Stimmung beitragen. Die ohnehin knapp bemessene Zeit hätte man wirklich deutlich besser nützen können. Es passt nicht unbedingt zu Pratchetts Humor, wenn man ihn immer wieder mit Blödelliedern zu betonen versucht. Die hier verschwendete Zeit hätte man besser genutzt, indem man die Charaktere etwas ausführlicher dargestellt hätte. Besonders Tod selbst, eine der faszinierendsten Figuren im Scheibenweltuniversum, kommt hier weit weniger zur Geltung, als in den Romanen. Fast mutiert er zu einer Mischung aus Bösewicht und Witzfigur. Ähnlich geht es der Hauptfigur Mort, deren Handlungen nicht immer recht nachvollziehbar erscheinen.

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