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Yoram Kaniuk
Das Bild des Mörders

Econ
1998
318 Seiten
DM 16,90


Von Peter Hörschelmann

  Yoram Kaniuk, 1930 in Tel Aviv geboren, ist einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller; daß er auch Journalist ist, merkt man dem vorliegenden Buch deutlich an. Die klare Sprache und die Kenntnis des Journalistenmilieus machen diesen Roman, der eigentlich eher ein Politthriller ist, zu einem spannenden Lesevergnügen.
  Die Heldin des Romanes heißt Hadar Rafaeli und arbeitet als Pressefotografin für eine Zeitung. Da sie damit nicht das Auslangen findet, jobbt sie auch noch halbtags in einer Buchhandlung. Um ein Haar entgeht sie einem Bombenanschlag in einem Cafe, sie hatte sich intuitiv entschlossen, nicht zu einem Rendezvous mit einem jungen Mann namens Uriel zu gehen. Bei dem Bombenanschlag werden zwei junge Männer getötet und es ist nicht klar, welche Motive den Attentäter zu seiner Tat bewegten. Hadar spürt aufgrund eines Traumes, daß irgendeine Verbindung zwischen dem Mordanschlag und ihrer Person besteht und verbeißt sich in diesen Fall.
 
  Kankiuk setzt gekonnt seine Erfahrungen als Journalist ein und es gelingt ihm, Einblicke in die israelische Gesellschaft zu geben, in der Terror leider schon zur Tagesordnung gehört.

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