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Michael Horvath (Hrsg.)
Blut in der Bassena
Mörderische Geschichten aus Wien

dtv
1995
194 Seiten
€ 6,30 [A]


Von Alfred Ohswald am 15.03.2005

  Acht Krimi-Kurzgeschichten, bzw. -Erzählungen der Wiener Autorinnen Edith Kneifl, Anna Hercovicz, Dodo Kresse, Ulrike Rainer, Nena Roth-Aviles, Barbara Büchner, Julia Martins und Helga Anderle sind in dieser Anthologie enthalten.
  Von sehr kurzen Texten, wie Barbara Büchners nur drei Seiten langes „Das Kind, das seine Puppe haßte“ bis zu ausgewachsenen Erzählungen, wie Julia Martins „Der Tod der Euridice“ reicht das Spektrum. Auch inhaltlich und stilistisch unterscheiden sich die Geschichten beträchtlich. So handelt z.B. Edith Kneifels etwas makaberes „Mutter Donau“ von einer alten Leichenfischerin oder Ulrike Rainer kurzes aber sehr gelungenes „Cynthia“ von einer nicht menschlichen Mörderin. Den Höhepunkt liefert Helga Anderle als Abschluss der Anthologie mit ihrer sehr gelungen im Dialekt erzählten Geschichte „Der Kommissar geht um“, die nur eine Hälfte eines Dialogs zwischen einem Polizisten und der alten Nachbarin eines Mordopfers wiedergibt. Diese Geschichte trifft den Titel des Buches punktgenau und wäre allein schon den Kauf wert und hier bekommt man als Bonus noch Glanzstücke, wie „Cynthia“ dazu.

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