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Ulrich Beck
Weltrisikogesellschaft, Weltöffentlichkeit und globale Subpolitik

Picus
1997
78 Seiten


Von Hubert Lazelberger am 19.02.2005

  Weltrisikogesellschaft, Weltöffentlichkeit und globale Subpolitik erschien als zweiundfünfzigster Band der Wiener Vorlesungen im Rathaus. Ulrich Beck hielt den Vortrag am 23. Mai 1996. Bei diesen Vorlesungen ging es um die großen Probleme und Überlebensfragen der Menschen im Ausgang des 20. Jahrhunderts. Unter anderem diskutierten bei den Wiener Vorlesungen Größen wie Paul Watzlawick, Leopold Rosenmayr, Anton Pelinka, Amitai Etzioni, Hugo Portisch oder Hans Mommsen.
  Ulrich Beck der seit 1992 Professor für Soziologie an der Universität München mit den Themenschwerpunkten Theorie der Moderne, Soziale Ungleichheit und Arbeit und Ökologie ist, reflektiert hier auf sehr soziologische aber auch kulturwissenschaftliche Weise die Problemlagen der heutigen Postmoderne.
  Beck geht auf sehr differenzierte Art und Weise auf Globalisierung, Multinationale und Transnationale Akteure, Risiken im globalen und lokalen Bereich die einander beeinflussen, Medien und auf die Politik ein.
 
  Für den nicht informierten Leser könnte das Buch ein wenig verwirrend sein, Begriffe wie Globalisierung, transnationale Räume oder Risikogesellschaft werden hierbei nicht mehr erläutert. Doch auch mit mehr Vorinformationen ist es nicht immer leicht den Worten des Autors richtig folgen zu können, es fehlt ein gewisser Leitfaden und es werden sehr oft andere Autoren zitiert.
  Vor dem zu Gemüte führen dieser Lektüre würde ich auf Ulrich Beck: Was ist Globalisierung. Frankfurt/M. 1997 und Ulrich Beck: Risikogesellschaft. Frankfurt/M. 1986 verweisen.

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