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Glen Cook
Nacht über Juniper
Die Schwarze Schar 2
(Shadows Linger, 1984)

Blanvalet
1999
Übersetzt von Heiko Langhans
408 Seiten
€ 8,45 [D] 8,70 [A]


Von Alfred Ohswald am 13.01.2005

  Die Schwarze Schar wird in einem Gewaltmarsch weit in den Norden in die Stadt Juniper geschickt. Croaker und einige Männer werden mit drei Unterworfenen als Vorhut hingeschickt und stoßen bald auch die ersten Probleme.
  Die Lady hat sie hergeschickt, damit sie etwas gegen eine seltsame, dunkle magische Burg unternehmen. Ihre geheimnisvollen Bewohner kaufen Leichen auf, bevorzugt wenn sie noch nicht ganz tot sind, und bringen damit die Burg zum ständigen Wachsen. Irgendetwas scheint darin vorbereitet zu werden. Die Unterworfenen befehlen der Schwarzen Schar, den Leichennachschub zu unterbinden.
  Croaker und seine Kameraden entdecken aber auch, dass sich der von ihnen desertierte Raven mit seinem weiblichen Schützling in der Stadt aufhält. Wenn die Unterworfenen oder gar die Lady ihn finden und hinter sein Geheimnis kommen, geht es den meisten Mitgliedern der schwarzen Schar an den Kragen. Darum versuchen sie fieberhaft, Raven zu finden, ohne dass die Unterworfenen etwas davon mitbekommen. Aber Raven weiß sich zu schützen…
 
  Militärische, sehr harte Fantasy kommt zunehmen in Mode und löst teilweise die bisher beliebten Antihelden ab. Am Erfolgreichsten ist in diesem Subgenre Steven Erikson, aber als Erster hat wohl Glen Cook einen solchen Zyklus geschrieben. Er blieb dabei deutlich geradliniger und weniger komplex, bei ihm steht die Söldnergruppe „Die Schwarze Schar“ allein im Mittelpunkt und es laufen nicht so viele Götter und Halbgötter durch seine Welt, wie bei Erikson. Allerdings sind auch seine Figuren keine Helden im üblichen Sinn, immerhin kämpfen sie auf der Seite des Bösen, wenn auch mit Einschränkungen und nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Sie sind recht brutale und grausame Typen und recht selten von Gewissensbissen geplagt. Dazu passt auch die zweite Hauptfigur des Romans, die nur in diesem Teil auftaucht. Ein ziemlich feiger Wirt, der sich, von allen Seiten malträtiert, zum Mörder entwickelt.

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