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Stephen King
Der Turm
Der dunkle Turm VII
(The Dark Tower VII: The Dark Tower)

Heyne
2004
Übersetzt von Wulf Bergner
1009 Seiten
€ 26,- [D] 26,80 [D]


Von Alfred Ohswald am 11.12.2004

  Mit „Der Turm“ ist, nach „Schwarz“, „tot“, „Drei“, „Glas“, „Wolfsmond“ und „Susannah“ der 7. und letzte Teil von Stephen Kings großer Fantasy-Saga erschienen. Obwohl es keine Fantasy im klassischen Sinn ist, die sonst meist in einer an das Mittelalter erinnernden Welt spielen und dann noch von einigen Fabelwesen bevölkert sind. Einige klassische Elemente, die Reise einer Gruppe zu einem ultimativen Ziel und das personifizierte Böse – hier der Rote König, sind auch hier anzutreffen.
  In diesem letzten Teil geht King härter mit seinen Figuren um, als man von ihm gewohnt ist, die Mitglieder von Rolands Ka-Tet zahlen einen hohen Preis für ihre Treue. Allerdings schwächt er das am Ende auch wieder etwas ab, vermutlich aus Angst vor dem Massengeschmack. Für das erweiterte Ende – vor dem King übrigens ausdrücklich warnt - gilt das allerdings nicht. Es ist eine wirkliche Überraschung, zumindest im Fantasy-Genre.
  Die Übersetzung der ganzen Reihe kann man weitgehend leider nur als missglückt bezeichnen und war vermutlich auch schlecht bezahlte, vom Verlag aufgenötigte Rekordarbeit. Kings Bücher müssen eben möglichst schnell auf den Markt, erst recht knapp vor dem Weihnachtsgeschäft.
  „Der Turm“ ist ein würdiger Abschluss dieses Mamutwerkes aber natürlich nur für Leser interessant, die die vorangegangenen 6 Teile kennen. Wer sie noch nicht kennt, hat jetzt die beneidenswerte Möglichkeit, alle Teile hintereinander zu verschlingen und nicht oft jahrelang auf die Fortsetzung warten zu müssen, wie es zwischen „Drei“, „Glas“ und „Wolfsmond“ der Fall war. Schließlich ist „Der Turm“, laut Kings Ankündigung, sein letzter Roman und die ganze Serie sein wichtigstes Werk.

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