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Mark Twain
Meistererzählungen

Diogenes
1990
270 Seiten
€ 8,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 31.08.2004

  Mark Twain war vor allem für sein humoristisches Talent berühmt und das zeigt sich auch deutlich in vielen Erzählungen in diesem Buch. Aber gegen Ende seines Lebens wurde er in Bezug auf die Menschen zunehmend zum Pessimisten, wenn er es oft auch auf recht satirische Art ausdrückte, und auch das ist in mancher Erzählung deutlich erkennbar.
  Für die amerikanische Literatur ist er so wichtig, weil er sich als Erster vom britischen Englisch beim Schreiben löste und im amerikanischen Idiom schrieb.
  Ein Kritikpunkt an diesem Buch ist, dass hier auch Erzählungen enthalten sind, die auch in anderen Büchern des Autors aus dem gleichen Verlag zu finden sind. Auffälligstes Beispiel ist die Erzählung um die „Million-Pfund-Note“, die auch Titelgeschichte eines anderen Erzählbandes von Diogenes ist.
  Sonst gibt es nichts auszusetzen, die Auswahl der Erzählungen in dem Buch zeigt das ganze Themenspektrum Mark Twains, von der witzigen Kurzgeschichte über satirische Betrachtungen von Zeitphänomenen und ebensolchen Reiseberichten bis zu zynischen Abrechungen mit der Dummheit der Gesellschaft. Und sie sind fast alle heute noch aktuell und wirken auch stilistisch nirgends antiquiert.

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