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Ines Bauer / Sabina Luger / Judith Ott
Schatten über Byzantium
Demonwright

Wurdack
2004
190 Seiten
€ 9,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 27.08.2004

  Am Kontinent Byzantium rühren sich dunkle Mächte, viele Städte wurden bereits von den Ork-Horden überrannt. Doch die Orks sind nicht die treibende Kraft, das Demonwright und seine Dämonen haben ihre Hände im Spiel.
  Als auch die Stadt Palvecias bedroht wird, sucht ihr Herzog Mortak Hilfe beim Orakel im Tempel des Gottes Eldir. Das Orakel meint, nur die seit vielen Jahrzehnten aus dem Tempel entwendeten drei Artefakte können Palvecias retten und Mortaks Kinder, sein Sohn Arifes und seine Tochter Sefira, sind dazu ausersehen, sie zu suchen. Der leichtlebige Arifes will damit nichts zu tun haben, doch Sefira, die gerade ihren Verlobten bei einem Angriff der Orks verloren hat, ist bereit, diese Aufgabe zu versuchen und so kann sich auch Arifes nicht drücken. Drei mächtige, magische Kristalle werden ihnen zur Unterstützung bei ihrer Suche anvertraut, jeder Kristall mit einer eigenen, nur ein Mal zu nutzenden Fähigkeit.
  Nicht lange nach dem Verlassen der Stadt werden sie überrascht und Arifes flieht feige mit seinem Pferd, während Sefira gefangen genommen wird. Doch die Angreifer waren keine Orks sondern Plünderer und ihr junger Anführer benimmt sich durchaus freundlich gegenüber Sefira. Doch er lässt sie auch nicht weiterreisen und sie wagt ihrerseits nicht, ihm von ihrer Aufgabe zu erzählen. Zu viele dunkle Mächte wollen ihren Erfolg verhindern und dem in die Stadt geflohene Arifes wird bald sein Kristall von einer Diebin im Auftrag eines Dieners dieser dunklen Mächte gestohlen.
 
  Bücher zu Rollenspielsystemen sind selten von bemerkenswerter Qualität, sollen sie doch in erster Linie als Anregung und Ideenlieferant für Spieler dienen. Die Hintergrundwelt, hier aus dem Bereich Fantasy, ist vorgegeben und selten halbwegs originell und die Charaktere fallen auch selten durch besondere Vielschichtigkeit und Tiefe auf. Leider ist „Schatten über Byzantium“ kein untypischer Vertreter diese Fantasy-Subgenres.
  Vielleicht hätte man aus der Handlung mehr machen können, aber hier kommt kein richtiger Spannungsbogen zustande. Ein Ereignis folgt dem Nächsten, viel mehr ist es nicht. Es ist sicher keine schlechte Ideenfundgrube für Rollenspieler, als eigenständiger Roman aber bewegt es sich bestenfalls im durchschnittlichen Bereich.
  Erhältlich ist der Roman unter anderem beim Verlag (http://www.wurdackverlag.de/).

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