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P. N. Elrod
Vampirdetektiv Jack Fleming
(Blood List, 1990)

Festa
2003
Übersetzt von Heiko Langhand
256 Seiten
€ 11,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 14.08.2004

  Der nicht sonderlich erfolgreiche Reporter Jack Fleming kommt gleich nach seiner Ankunft in Chicago in Schwierigkeiten und wird prompt umgebracht. Aber er erwacht als Vampir wieder zum Leben, was er einer Beziehung zu einem weiblichen Vampir in seiner Vergangenheit zu verdanken hat. Bald findet er sich leidlich zurecht und beginnt mit der Jagt auf seine Mörder.
  Ein neugieriger Privatagent namens Escott kommt hinter sein Geheimnis und Fleming gewinnt mit ihm einen Freund und Hilfe bei seiner Suche. Es überrascht sie nicht, dass die Mörder in den Chicagoer Unterweltkreisen zu finden sind, aber selbst Flemings neue, übermenschliche Fähigkeiten machen ihn völlig unverwundbar.
 
  Titel und Titelbild lassen einen etwas umfangreicheren Heftroman befürchten, aber so schlimm ist die Sache nicht. Die Geschichte spielt im Chicago der 30er-Jahre und einige eingestreute Anspielungen und Bemerkungen zeigen, dass die Autorin Elrod die Recherche über diese Zeit recht ausführlich betrieben hat
  Stil und Ton sind mehr der eines Gangsterromans in der Tradition von Raymond Chandler oder Dashiell Hammett und weniger eines Vampirromans. Als Vampirroman kann zumindest dieser erste Teil nicht ganz mit der berühmten Vampirsaga von Anne Rice und schon gar nicht mit Tom Holland konkurrieren. Aber sie sind auch kaum miteinander vergleichbar.
  „Vampirdetektiv Jack Fleming” ist der erste Roman dieser neuen Reihe und lässt weiter auf eine recht unterhaltsame Serie hoffen. Die Charakterbeschreibungen sind nicht wirklich originell und der Schreibstil nicht sonderlich beeindruckend aber es ist recht gutes, kurzweiliges und spannendes Lesefutter.

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