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Pauline Gedge
Pharao
(The Twelfth Transforming, 1984)

Rowohlt
1988
Übersetzt von Margaret Carroux und Ulla de Herrera
575 Seiten
€ 9,50 [D]


Von Alfred Ohswald am 02.08.2004

  Pharao Amenophis III. ist alt und sein Ende in Sicht. Seine Frau Teje ist nicht ohne Sorge über den Nachfolger Amenophis IV., der sich allzu intensiv mit religiösen Fragen beschäftigt. Ihre Befürchtungen stellen sich als Begründet heraus, bald nach der Machtübernahme Amenophis IV: verbietet er die alten Götter, nur mehr sein Gott Aton soll verehrt werden. Er ändert seinen Namen in Echnator und lässt in der Wüste eine völlig neue Hauptstadt aus dem Boden stampfen. Außenpolitik interessiert ihn nicht und so bringen er und seine schöne Gattin Nofretete widmen all ihr Denken und handeln ihrem neuen Gott Aton. Teje versucht hinter den Kulissen zu retten, was zu retten ist, die Mächtigen des Reiches werden sich dieses Chaos nicht ewig bieten lassen.
 
  Pauline Gedge hat sich als Autorin historischer Romane auf das neue Reich des antiken Ägypten spezialisiert. Natürlich bietet sich da die 18. Dynastie an und, neben Hatschepsut, die turbulente Zeit Echnatons, des Ketzerpharaos und seines heute weltberühmten Nachfolgers Tutanchamun. Letzteren lässt Gedge übrigens in ihrem Roman eines gewaltsamen Todes sterben, wie viele spekulative Historiker immer wieder vermuten.
  Die Autorin hat sich auf diesem Gebiet nicht ohne Grund einen beachtlichen Namen gemacht und gilt als profunde Kennerin dieser Zeit. Ebenso versteht sie es, spannend und klar zu erzählen und ist somit immer ein sicher Tipp bei historischen Romanen über das alte Ägypten.

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