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Stefan Slupetzky
Absurdes Glück
Bittersüße Geschichten

Picus
2004
214 Seiten
€ 14,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 30.07.2004

  Stefan Slupetzky, bekannt für seinen Wien-Krimi „Der Fall des Lemming" mit dem gleichnamigen Helden, hat sich hier in der Kurzprosa versucht. Wie der auch schon nicht unwitzige Lemming nahe legt, geht es auch in diesen 14 Erzählungen oft recht humorvoll zu. Und wenn manche Geschichte schon nicht witzig ist, ist sie zumindest mit einer kräftigen Portion Absurdität gewürzt.
  Gleich die erste Erzählung „Eine Wiener Romanze“ ist ein recht gutes Beispiel für Slupetzkys gerne ein wenig ins Schwarze, Makabere tendierenden Humor. Wer also in einem Buchladen Gelegenheit zum Anlesen hat, kann getrost am Anfang beginnen.
  Slupetzky hält sich auch an die klassische Vorgabe, dass eine Kurzgeschichte eine Pointe zu haben hat. Und die Pointen sind hier wirklich auch meist der entscheidende Punkt, auf den alles zustrebt, der aber auch alles in einem gänzlich anderen Licht dastehen lässt und, nicht zuletzt, die Leser zum Schmunzeln bringen. Obwohl, dass schafft Slupetzky mit seiner Art zu erzählen auch schon vorher.
  Ein kurzweiliges, unterhaltsames Büchlein, geradezu ideal zwischen zwei Schmöker oder anspruchsvollen Werken zum Entspannen. Roald Dahl, der Meister der witzigen Kurzgeschichten, hätte es nicht besser gekonnt.

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