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H. D. Klein
Phainomenon

Heyne
2003
558 Seiten
€ 8,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 20.06.2004

  Ein Spaceshuttle bekommt bei seinem Rückflug zur Erde einen sonderbaren Auftrag. Es soll nach einem UFO Ausschau halten, dass bereits seit einiger Zeit immer wieder auf der Erde gesichtet wurde. Das Shuttle bekommt das UFO tatsächlich zu sehen, deutlicher als es wünschenswert ist. Das unbekannte Flugobjekt fliegt ganz nahe an das Shuttle heran und bleibt dort ohne sich vom Fleck zu rühren.
  Höchste Stellen in den USA beschließen, der Besatzung den Auftrag zu geben, das UFO näher zu untersuchen. Zwei Besatzungsmitglieder nehmen das seltsame Gefährt näher in Augenschein und können sogar relativ problemlos in das Innere vordringen. Drinnen finden sie einen großen Raum mit einem Sammelsurium aller möglichen Gegenstände und sogar eine offensichtlich von dem UFO entführte junge Südafrikanerin. Als sie dann aber das UFO wieder verlassen wollen, beginnt einiges schief zu gehen. Das UFO beginnt sich zu bewegen und verschwindet plötzlich kurz darauf mit den Insassen und dem kompletten Shuttle.
  Die Shuttle-Besatzung findet sich völlig überrascht an einem unerwarteten Ort, oder besser Zeit wieder.
 
  Eine recht originelle Zeitreisegeschichte, die sich recht frei bei den Mythen um die ägyptischen Pyramiden und des Ketzerpharaos Echnaton bedient. Diese spannende und recht ausführlich erzählte Geschichte ergäbe schon einen nicht schlechten Roman, wird aber durch die wirklich vielschichtigen, interessanten Charaktere noch deutlich aufgewertet.
  Natürlich darf man sich an den sehr kreativen Umgang mit historischen Fakten nicht stören, mit der tatsächlichen Entstehung der Pyramiden hat das Ganze nichts zu tun. Klein bedient sich hier recht freizügig bei esoterischen Bestsellerautoren mit ihren abstrusen Sensationsspekulierereien abseits jeder wissenschaftlichen Erkenntnis. Aber es ist schließlich Science-Fiction und auch nicht unrealistischer als irgendwelche Außerirdische.

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