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Dick Francis
Versteck
(High Stakes, 1975)

Diogenes
1998
Übersetzt von Malte Krutzsch
284 Seiten
€ 8,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 01.06.2004

  Als der Rennpferdbesitzer Steven Scott bemerkt, dass ihn sein Trainer Jody Leeds in großem Umfang betrogen hat, trennt er sich von ihm. Doch er hat nicht mit der Rachsucht von Leeds gerechnet, dem es gelingt, in der Öffentlichkeit als der unschuldig Bestrafte dazustehen. Als Scott versucht, sich dagegen zur Wehr zu setzen, wird der Druck auf ihn nur noch stärker.
  Ein Verdacht veranlasst Scott nachts heimlich Leeds Stall aufzusuchen und sein Verdacht bestätigt sich. Er wird aber von Leeds und zwei Kumpanen dabei überrascht, zusammengeschlagen und, mit einer kräftigen Portion Alkohol in den Adern injiziert, auf einer Straße in London liegengelassen. Scott wird von der Polizei gefunden und verbringt die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die von Leeds darüber informierte Presse sorgt dafür, dass Scotts Ruf noch weiter leidet.
  Aber schließlich beschließt Scott, den Spieß umzudrehen und denkt sich einen raffinierten Plan aus, um Leeds Betrügereien auffliegen zu lassen.
 
  Viele von Dick Francis’ Krimis spielen mehr oder weniger im Umfeld von Pferden, war er doch selbst vor seiner Schriftstellerkarriere Jockey. „Versteck” ist dafür ein nicht untypisches Beispiel, es spielt im Umfeld von Pferderennen und die dabei passierende Betrügereinen machen einen Großteil der Handlung aus. Ein Pferderennbahn-Krimi, sozusagen.
  Francis erzählt flott und geradlinig und seine Charaktere sind oft von einer geradezu typisch britischen Kauzigkeit. Nur die Liebesgeschichte passt nicht richtig in den Roman, zumindest wäre sie kaum zur Charakterisierung der Hauptfigur noch für die Handlung nötig gewesen. Sie nimmt aber auch nur wenig Raum in Anspruch.
  Unterhaltsam und spannend, was will man von einem Krimi mehr.

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