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Keith Baker
Ungesühnt

1997
397 Seiten
DM 14,90


Von Eva Janisch

  Der Roman führt uns in ein Nordirland der Zukunft. Zwanzig Jahre sind nach Beendigung des blutigen Bürgerkrieges vergangen, im Land herrscht ein brüchiger Friede. Standen einander ursprünglich proirische Katholiken und unionistische Protestanten gegenüber, so spaltet die Aussicht auf einen friedlichen Kompromiß die beiden Lager wiederum in Pro und Kontra. Hatten die Attentate der IRA anfangs ganz klare politische Ziele, so wurden die Motive der Terroranschläge in den späten Neunziger Jahre immer undurchsichtiger.
  Die Hintergründe um den Mord an dem Polizeibeamten George Miller konnten nie restlos aufgeklärt werden. Aber wen interessierte diese so viele Jahre zurückliegende Gewalttat noch? Auch Jack McCallan hätte sich an die alte Geschichte kaum mehr erinnert, wäre nicht sein Vater, ein ehemaliger Polizeikollege Millers, unter Äußerst mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Je näher McCallan der Wahrheit kommt, desto empfindlicher scheint er zahlreiche einflußreiche Leute zu stören. ...
 
  Keith Baker, durch seine jahrelange journalistische Tätigkeit in Nordirland bestens mit der politischen Situation vertraut, ist mit seinem Romandebüt ein packender politischer Thriller gelungen.

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