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Steven Erikson
Der Krieg der Schwestern
Das Spiel der Götter 6
(House of Chains. A Tale of the Malazan Book of the Fallen (Books 1 & 2), 2002)

Blanvalet
2004
Übersetzt von Tim Straetmann
601 Seiten
€ 12,- [D]


Von Alfred Ohswald am 20.04.2004

  Dieser 6. Teil schließt direkt an den 3. Teil an, wo Coltaine nach einem mittlerweile zur Legende gewordnen Trail sein Ende gegen die Aufständischen der Seherin der Wüste fand. Mittlerweile schickte die Imperatix die neue, noch unerfahrene Mandata Tavore, die keine Ahnung hat, dass ihre Schwester nach zahlreichen Irrwegen mittlerweile die wiedergeborene Seherin und damit ihre Gegnerin ist.
  Der Roman beginnt allerdings mit der Geschichte von Toblakai, dem riesigen Leibwächter der Seherin, dessen Name einst Karsa Orlong war. Einst zog der junge Krieger mit zwei Kameraden zu einem blutigen Beutezug bei den „Kindern“ (Menschen) aus. Er geriet in Gefangenschaft und dadurch auf Umwegen in die Wüste der Aufständischen.
  Die Armee, mit der die Mandata das Reich der Sieben Städte für das Malazanische Reich zurückerobern soll, besteht großteils aus völlig unerfahrenen Rekruten, nur wenige Veteranen stärken die Reihen. Darunter ist der einstige Brückenverbrenner Fiedler, der sich jetzt Saiten nennt.
 
  In Steven Eriksons Fantasy-Romanen wimmelt es geradezu vor lauter Göttern, unvorstellbar mächtigen Helden, denen aber dann heldenhafte Soldaten (die Brückenverbrenner) durchaus Paroli bieten können. Zu dieser „High- und Military-Fantasy“ kommt eine recht komplexe Handlung, die gerade Anfangs nicht unbedingt leicht zu verfolgen ist. Die Leser sollten auch kein Problem mit grausamen Szenen haben, die sind hier keine Seltenheit.
  Dieser 6. deutschsprachige Teil wird im 7. Teil fortgesetzt und abgeschlossen. Es steht zu Erwarten, dass dort, wie bei Erikson üblich, alles in einer großen, dramatischen Schlacht endet.

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