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Carl Djerassi
EGO

Haymon
2004
Übersetzt von Ursula-Maria Mössner
285 Seiten
€ 19,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 19.03.2004

  Der erfolgreiche Schriftsteller Stephen Marx verbeißt sich in die Idee, seinen Tod vorzutäuschen, um die Reaktion der Öffentlichkeit und besonders der Kritiker miterleben zu können. Sein Plan ist recht einfach und braucht nur die Hilfe eines einzigen Freundes. Außer diesem Freund wird niemand von ihm eingeweiht, nicht einmal seine Frau. Die Sache gelingt auch ohne Probleme und Marx beschließt ein neues Leben zu beginnen, in dem er wieder unter einem Pseudonym zu schreiben beginnt.
  Aber natürlich gibt es nicht nur die erwarteten Folgen und außerdem ist eine junge Journalistin durch Zufall hinter das Geheimnis gekommen.
 
  Der Roman ist bereits 1994 erstmals unter dem Titel „Marx, verschieden“ bei Haffmans erschienen. Carl Djerassis neuer Verlag Haymon bringt ihn jetzt zusammen mit dem aus ihm entstandenen Theaterstück wieder heraus.
  „EGO“ hat nicht ganz die Faszination von Djerassis Romanen und Stücken aus der Welt der Naturwissenschaft aber natürlich kennt es sich mittlerweile auch im Literaturbetrieb recht gut aus. Aber aus diesem Umfeld gibt es schon zahllose Romane und so fehlt beim lesen der Reiz in eine wenig bekannte Welt einzutauchen, der bei den „Science-in-Fiction“-Werken eine große Rolle spielt.
  Reizvoll ist es auch, das gleiche Thema als lange Romanversion und kurze, praktisch auf Dialoge beschränkte Stückeversion zu lesen. Allerdings gilt das vermutlich nur für einen Teil der Leser. Auf jeden Fall ist zu begrüßen, dass dieses mittlerweile vergriffene Buch wieder erhältlich ist.

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