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Frank W. Haubold
Das Geschenk der Nacht

Erster Deutscher Fantasy Club
2003
194 Seiten
€ 9,25 [D]


Von Alfred Ohswald am 04.03.2004

  Das Buch mit elf Erzählungen teilt sich grob in zwei Teile. Die ersten sechs Geschichten kann man alle zur phantastischen Literatur rechnen, von der klassischen Gothic-Novell „Leonora“ über das märchenähnliche „Der Puppenmacher von Canburg“ bis zu den Horrorstorys „Die Stimme des Blutes“ und „Sieben“. Die fünf Erzählungen im zweiten Teil sind Science-Fiction-Erzählungen. Hier sticht besonders die Dan Simmons gewidmete Erzählung „Die Abaddon-Mission“ als besonders gelungen hervor. Eine Sonderstellung nimmt auch die letzte Geschichte „Der traurige Dichter“ ein, die auf der einen Seite an „Der Puppenmacher von Canburg“ anknüpft und auf dem gleichen, an Ray Bradbury erinnernden Mars spielt, wie „Die weißen Schmetterling“.
  Außer „Leonora“, „Die Stadt am Fluß“, „Unter dem Regenbogen“ und „Die weißen Schmetterlinge“ sind alle Erzählungen in dem Buch Erstveröffentlichungen. Würden die großen Verlage noch SF-Anthologien abseits der Bestsellerautoren herausgeben, hätte wohl keine dieser Erzählungen große Probleme, dort unterzukommen. „Sieben“ oder „Die Abaddon-Mission“ würden dabei sogar zu den absoluten Glanzlichtern zählen. Leider sind diese Zeiten vorbei und so bleibt es Kleinverlagen vorbehalten, dieses bemerkenswerte Material zu drucken.

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