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Tabary
Isnogud und die Frauen
Isnogud 14
(Iznogoud et les femmes, 1983)

Ehapa Verlag
1992
Übersetzt von Gudrun Penndorf
47 Seiten


Von Alfred Ohswald am 06.02.2004

  Der Sultan kündigt seinen Besuch bei Kalif Harun al Pussan an und wünscht zur Entspannung in den Ruhepausen schöne Frauen. Zuerst soll dafür der Harem des Kalifen benutzt werden, von dessen Existenz der Kalif erst bei dieser Gelegenheit erfährt. Den Harem hat er von seinem Vater geerbt und die einzige, noch lebende Haremsdame ist auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Also wird Tunichgud, der Sklave des Großwesirs Isnogud, ausgeschickt, um eine Frau zu kaufen.
  Isnogud erfährt von einem magischen Korsett, dass jede Frau, die es anhat, für reiche Männer unwiderstehlich und zum „Bock“ macht. Wenn dieser Mann dann zum fünfen Mal Meckert, wird er tatsächlich in einen Ziegenbock verwandelt. Sofort sieht Isnogud seine Chance. Ein Ziegenbock kann nicht Kalif von Bagdad sein und so könnte er Kalif anstelle des Kalifen werden.
  Doch das Korsett ist nicht so einfach zu finden und dann stellt sich heraus, das der Kalif gerade pleite ist …
 
  Im Gegensatz zu Uderzo mit Asterix, hat sich Tabary mit seinem Isnogud ohne Goscinny noch steigern können. Die Geschichten sprühen vor witzigen Einfällen und zahlreichen Gags auf Nebenschauplätzen und die Gesichtsausdrücke, die Tabary zu zeichnen imstande ist, sind kaum zu überbieten.
  Es gibt zwar nicht ganz so viele ständige Typen, wie bei Asterix, aber es haben sich alle im Laufe der Serie zu originellen Charakteren entwickelt. Und der bösartige und cholerische Isnogud bietet weit mehr Möglichkeiten als Hauptfigur, als die doch eher banalen Asterix oder Lucky Luke.

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