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Tabary
Isnoguds Geburtstag
Isnogud 17
(L’anniversaire d’Iznogoud, 1987)

Ehapa Verlag
Übersetzt von Gudrun Penndorf M. A.
47 Seiten


Von Alfred Ohswald am 08.01.2004

  Isnogud, der kleine cholerische Großwessir, der unbedingt Kalif anstelle des Kalifen werden will, hat Geburtstag. Natürlich wissen alle von seinem Wunsch und darum erhält er immer Geschenke, die ihm zum Kalifen anstelle des Kalifen machen können.
  Doch es fängt schon unglücklich an, das Geschenk seines Dieners Tunichgud zerstört er, bevor er merkt, zu was es dient. Tunichgud dagegen hat sich selbst einen Zauber geschenkt, der bewirkt, dass er der bestverdienende Mann Bagdads ist und deshalb muss ihm Isnogud gegen seinen Willen etwas mehr bezahlen, als er selbst als der bisher bestbezahlte Mann Bagdads erhält. Das Geschenk der Zauberergilde verspricht ebenfalls die Erfüllung von Isnoguds Herzenswunsch, fordert dazu jedoch unendliche Geduld. Und mit dieser Eigenschaft ist Isnogud nicht gesegnet.
  Die Tradition verlangt, dass jeder, dem der Kalif Harun al Pussah zum Geburtstag gratuliert, ein Geschenk mitbringen muss, sonst droht der Henker. Und da Isnogud ständig im Eifer seiner Bemühungen Kalif anstelle des Kalifen zu werden, darauf vergisst, ist ihm der Henker bald auf den Fersen.
 
  Ursprünglich gemeinsam mit Goscinny als Texter erfunden und gemacht, zeichnet und Textet Tabary seit dessen Tod allein den orientalischen Giftzwerg Isnogud. Und er schafft das ganz hervorragend. Leider steht diese wirklich witzige Reihe zu Unrecht im Schatten von Asterix und ist auch weniger bekannt als Lucky Luke. Und „Isnoguds Geburtstag“ gehört sicher nicht zu den schlechtesten Teilen der Reihe.

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