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Barbara Aulinger
Vom Gulden zum Euro
Geschichte der österreichischen Banknoten

Böhlau Verlag
2000
299 Seiten
€ 39,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 23.12.2003

  Der Titel und Untertitel sind etwas Missverständlich, es handelt sich nicht um eine Geschichte der österreichischen Banknoten, sondern um eine Kunst- oder Kulturgeschichte.
  Das Buch ist in vier Teile untergliedert, Geschichte, Motive, Stil und Ausstattung österreichischer Banknoten behandeln die ersten drei, wobei auch bei der Geschichte eher die Gestaltung im Mittelpunkt steht. Das letzte Kapitel behandelt dann den Euro.
  Nicht alle Banknoten werden chronologisch behandelt, sondern ihre stilistische Entwicklung anhand bestimmter Beispiele gezeigt. Dabei spielen auch nicht realisierte Entwürfe aus den Archiven eine große Rolle. Auch bei den Abbildungen sind solche Entwürfe berücksichtigt und dafür nicht annähernd alle herausgegebenen Banknoten Österreichs zu finden.
  Die für die Gestaltung verantwortlichen Künstler, darunter so bekannte Namen wie Gustav Klimt und Kolo Moser, werden mit ihren stilistischen Eigenheiten in zahlreichen Details beschrieben. Dafür findet sich kaum etwas zu Währungspolitik, die Umstellungen von Gulden und Kreuzer auf Kronen und Heller und dann auf Schilling und Groschen oder die Inflation sind kein Thema. Auch auf Staatsnoten anlässlich von Kriegen, Notgeld oder die Banknoten der alliierten Zone im Westen finden nicht oder nur nebenbei Erwähnung. Das Buch beschränkt sich weitgehend nur auf seinen Spezialbereich.

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