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Helmut Roewer / Stefan Schäfer / Mathias Uhl
Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert

Langen Müller Herbig
2003
527 Seiten
€ 39,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 15.12.2003

  Die Bezeichnung Lexikon im Titel trifft hier absolut zu und der Schwerpunkt liegt in der Vielfalt, nicht in der ausführlichen Detailbeschreibung. Zahllose Namen, Organisationen, Oparationen, Stichwörter usw. sind angeführt. Die jeweiligen Texte sind meist recht kurz und voller komprimierter Fakten. So sind z.B. zu so wichtigen Personen, wie Oberst Redl oder Heydrich nur jeweils ca. 1/3 Seite zu finden. Dafür finden sich Personen berücksichtigt, mit deren Namen selbst gut Informierte nicht sofort etwas anfangen können. Auch die Bilder sind betont informativ und nicht bloß Illustration, meist kleine Portraitfotos.
  Die Bemühung, möglichst viele Fakten in komprimierter Form unterzubringen, merkt man in dem Buch durchgehend. Es ist nicht zum Durchlesen gedacht, sondern Nachschlagwerk. So findeen sich selbst zu so aktuellen Themen, wie der Vergangenheit Reich-Ranickis beim polnischen Auslandsgeheimdienst, findet sich ein kurzer Artikel.
  Auf Deutschland liegt naheliegenderweise das Hauptaugenmerk und damit auch auf den jeweiligen Gegnern, ob Entente, Alliierte oder Ostblock. Zu deutschen Geheimdiensten finden sich auch Grafiken zur Verwaltungsstruktur usw.
  Besonders positiv soll noch hervorgehoben werden, dass bei vielen Lexikonartikeln gleich darunter weiterführende Literatur angegeben ist, neben der Literaturliste im Anhang. Gerade dieses Detail macht es den Lesern leicht, sich über Themen oder Personen, die sie besonders interessieren, ausführlichere Informationen zu finden. Als Nachschlagwerk zu diesem Thema ist das „Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert“ konkurrenzlos.

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