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Benjamin Lebert
Crazy

Goldmann
1999
174 Seiten
€ 6,65


Von Linda Schiedam (NL) am 25.11.1999

  Ich habe dieses Buch gelesen, und es war ein lesenswertes Buch! Ich bin genau so alt wie Benjamin. Weil wir gleichaltrig sind hat mich das Buch besonders interessiert. Ich finde es ganz interessant was er über das Leben und seine Erfahrungen schreibt. Er denkt das seine Behinderung sein Leben unmöglich macht. Aber dann lernt er Troy, den dicken Felix und den dünnen Felix, Florian und Janosch kennen. Auch sie haben Probleme. Er begreift das es mehr gibt als Behinderungen und gute Noten in Mathematik. Er beschreibt die guten und schlechten Momente mit seinen Freunden im Internat. Sie suchen alle nach dem Sinn des Lebens. Ich finde es ein schönes Buch, und hoffe Benjamin schreibt bald wieder einen Roman.

Von Iris Zehetner am 12.12.1999

  In "Crazy" wird die Suche nach dem Sinn des Lebens beschrieben und ich glaube, daß sich jeder Jugendliche schon einmal darüber Gedanken gemacht hat. Auch ist mir dabei klar geworden, daß man nicht der einzige ist der sich mit dem Erwachsenwerden quält.
  Als Mädchen hat es mich am meisten überrascht, daß Jungs uns manchmal gar nicht so unähnlich sind wie wir glauben. Ich meine nicht, daß sie sich nur für Fußball interessieren aber die Gedanken über Gott und die Welt haben mich echt überrascht.
  Ich kann euch nur sagen lest dieses Buch, denn sonst habt ihr echt was verpaßt!!!

Von Marliese Arend am 28.12.1999

  Ich habe den Roman "Crazy" gelesen und war angenehm überrascht. Zwar lässt der Stil zu wünschen übrig, doch die Handlung ist nachvollziehbar und keinesfalls "zu übertrieben", denn schließlich handelt es sich um eine Autobiographie. Dieses Buch soll keinesfalls "provozieren", sondern die Probleme der Jugendlichen, speziell die Probleme der Außenseiter, z.B. einem Behinderten oder einem Bettnässer, darstellen. In dem Roman wird deutlich, daß sich auch als Faulpelze oder Unfähige abgestempelte Jugendliche Gedanken über das Leben und dessen Sinn machen. Daß Sie sich so sehr über das im Detail beschriebene "nageln" eines Mädchen aufregen ist mir unverständlich, denn erstens war dies nur auf zwei seiten beschrieben, was im Gegensatz zu anderen Büchern sehr wenig ist, zweitens war es für Benjamin eine wichtige Erfahrung, die mit dem Erwachsenwerden zusammenhängt.
  Ich hoffe, daß sich mehrere Jugendliche an Benjamin ein Beispiel nehmen.

Von Cecile Verhoeven am 03.02.2000

  Crazy hat mir sehr gut gefallen. Ich bin Lehrerin in den Niederlanden und unterrichte DaF. Normalerweise ist es sehr schwierig Bücher zu finden die für meine Realschüler geeignet sind, weil sie eigentlich alle zu schwierig, langweilig, alt, kindisch sind.
  Nach dem Auftritt im niederländischen Fernsehen habe ich Crazy sofort bestellt, gelesen und bei meinen Kindern introduziert. 2 Mädchen (ich arbeite an einer Sonderschule und 5 machen Deutsch als Wahlfach.)haben es bis jetzt sehr gern gelesen. Die Kinder bei mir sind ein bißchen wie Benjamin.
  Benjamin, danke für dieses Buch, ich wünsche dir alles Gute!

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