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Markus Heitz
Die Zwerge
(2003)

Heyne
621 Seiten
€ 13,- [D]


Von Alfred Ohswald am 19.10.2003

  Das Volk der Zwerge beschützt die Zugänge zum von Gebirgen umgebenen Geborgenen Land gegen den Ansturm der Orks, Oger, Albae (Dunkelelben) unter ihrem dunklen Herrscher Nôd’onn. Durch Verrat gelingt den dunklen Horden der Durchbruch und sie beginnen mit der Eroberung des Geborgenen Landes.
  Der Zwerg Tungdil wächst abseits seines Volkes als Zögling des Zauberers Lot-Ionan auf. Eines Tages bekommt er den Auftrag, einem ehemaligen Schüler Lot-Ionans einige Gegenstände zu überbringen und damit erstmals etwas in die Welt hinaus zu kommen.
  Währenddessen steht bei den Zwergen die Wahl eines Nachfolgers für den alten König an. Der einzige Bewerber will die vom Kampf gegen die dunklen Mächte geschwächten Elben angreifen und vernichten. Der alte König will alle freien Völker, auch die Elben, im Kampf gegen Nôd’onn vereinen und versucht die Wahl seines Nachfolgers zu vereiteln. Als List stellt er den davon nichts ahnenden Tungdil als Gegenkandidaten auf. Der hat zwar keine Chance aber bis er gefunden wird, hofft er seinen Nachfolger von seinem Plan überzeugen zu können.
  Tungdil bekommt bei seiner Reise bald Orks zu Gesicht und begegnet dann zwei Zwergenkriegern, die ausgesandt wurden, um ihn zu seinem Volk und König wegen seiner Kandidatur zu bringen. Tungdil will zuerst seinen Auftrag erledigen, findet den ehemaligen Schüler Lot-Ionans nur mehr tot vor. Albae haben ihn getötet und einer von ihnen greift auch ihn und seine beiden Begleiter an. Nur knapp können sie ihn besiegen und sich auf den Weg machen.
  Ihre wirkliche Aufgabe sollen sie erst später erkennen. Sie entdecken die einzige Möglichkeit, Nôd’onn zu besiegen. Aber dafür müssen sie eine weitere Reise unternehmen, um eine bestimmte Waffe zu schmieden.
 
  Zwerge waren bisher immer bestenfalls Nebendarsteller im Fantasy-Genre, Markus Heitz stellt sie mit seinem Roman ins Zentrum des Geschehens. Es ist ein konventioneller Roman, die bekannten Klischees aus anderen Büchern oder Rollenspielen sind allesamt auch hier anzutreffen. Auch die Geschichte selbst bietet wenig Überraschungen.
  Markus Heitz beherrscht sein Handwerk und das kommt dem Roman zugute. Trotz der nicht unbedingt viel versprechenden Rahmenbedingungen hat er ein flottes und auch durchaus spannendes Buch geschrieben. Nicht ganz die Qualität seiner Ulldart-Reihe aber durchaus ansprechendes Lesefutter.

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