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Harald Lesch (Text) / Jörn Müller (Illustrationen)
Kosmologie für Fußgänger
Eine Reise durch das Universum

Goldmann
2001
256 Seiten
€ 9,- [D]


Von Alfred Ohswald am 12.08.2003

  Harald Lesch, Professor für theoretische Physik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München, ist der Öffentlichkeit in erster Linie durch die Fernsehsendung Alpha Centauri (auf Bayern Alpha) bekannt. Dort erklärt er inmitten einer denkbar spartanischen Ausstattung die Phänomene der Kosmologie in möglichst für den Laien verständlicher Form. Nicht zuletzt sein Erzähltalent sorgte für einen überraschenden Erfolg dieser Sendung, die fast einen Kultstatus erreicht hat. Verschiedene Folgen dieser Sendung gibt es auf Video und DVD, es gibt ein Hörbuch und da liegt es nahe, dass auch ein Buch dazu herausgebracht wurde.
  Hier werden die Hauptthemen der Kosmologie in komprimierter Form, meist kürzer als in den TV-Beiträgen, abgehandelt. Aber ein Buch bietet den Vorteil, dass man Dinge darin leichter nachschlagen kann, was bei Video, DVD oder Hör-CD doch etwas unpraktisch ist.
 
  Der Großteil des Buches behandelt unser Sonnensystem, mit seinen Planeten, Monden, Asteroiden, Kometen usw. und natürlich der Sonne. Wobei es bei Letzterer schon über den Bereich unseres Sonnensystems hinausgeht. Es folgen die unvermeidlichen schwarzen Löcher. Ein weites Feld. Schließlich schließt ein Kapitel über Geschichte und Entwicklung der Entfernungsmessmethoden für kosmische Distanzen das Buch (abgesehen vom Register) ab. Besonders hier wird der geniale Einfallsreichtum der Wissenschaftler bei der Lösung von Problemen deutlich. Hat der Laie sonst vielleicht manchmal den Eindruck, die Astronomen würden sich in aller Gemütlichkeit den Aufbau des Universums zusammenreimen, wird hier sehr deutlich klar, dass es meist knochenharter Rechenarbeit im abenteuerlichen Dimensionen bedarf, um zu ihren Ergebnissen zu gelangen.

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