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Judith Tarr
Das goldene Horn
Die Geheimnisse von Rhiyana 2
(The Golden Horn, 1985)

Droemer Knaur
2003
Übersetzt von Sylvia Brecht-Pukallus
378 Seiten
€ 8,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 24.06.2003

  Alfred und Althea trennen sich kurz vor Konstantinopel im Streit. In der Stadt wird Alfred von einer Frau aus einer wohlhabenden Familie verletzt aufgelesen und bei ihr zu Hause gesund gepflegt. Er war zu lange der Sonne ausgesetzt gewesen. Stück für Stück bemerken seine Gastgeber, dass Alfred kein gewöhnlicher Mensch ist. Aber sie akzeptieren ihn wie er ist.
  Die Zeit für einen Besuch in Konstantinopel ist nicht besonders günstig. Ein Kreuzfahrerheer lagert vor der Stadt und fordert Unterstützung für ihren weiteren Feldzug. Der Doge von Venedig plädiert für die Eroberung der Stadt. Streitereien stützen seinen Standpunkt bei immer mehr Kreuzfahrern. In Konstantinopel herrschen bald zwei Kaiser. Einer wurde vom Kreuzfahrerheer eingesetzt, erweist sich aber als wenig verlässlich.
  Alfred weiß durch seine prophetische Gabe von der bevorstehenden Eroberung und den folgenden Gräueln und versucht seine Gastfamilie vergeblich zur Flucht zu überreden. Auch Thea ist wieder aufgetaucht. Und ein alter Freund gehört den Kreuzfahrern an.
 
  In dieser Mischung aus historischen Roman und Fantasy sind die Hauptfiguren sehr menschenähnliche Wesen mit übernatürlichen Begabungen. Der historische Hintergrund ist die Eroberung Byzanz’ während des 4. Kreuzzuges 1204.
  Die Mischung ist nicht schlecht gelungen aber auch nicht wirklich herausragend. Die Charaktere sind ziemlich geradlinig gestrickt, wie es im Fantasy-Genre aber nicht unüblich ist. Die Handlung entwickelt sich nicht unbedingt temporeich aber ohne Längen.
  Ein gründlicheres Lektorat wäre aber an manchen Stellen kein Luxus gewesen.

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