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Brigitte Hamann
Bertha von Suttner
Ein Leben für den Frieden
(1986)

Piper
2002
552 Seiten
€ 12,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 02.06.2003

  Die österreichische Historikerin Brigitte Hamann, unter anderem durch ihre Biographie über Kaiserin Elisabeth und das Buch „Hitlers Wien“ bekannt, hat sich auch der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin angenommen. In erster Linie dienten ihr die Tagebücher Bertha von Suttners als Quelle. Dabei versucht sie die bei persönlichen Dingen manchmal zum Schönfärben neigenden Suttner durch andere Quellen auf die Spur zu kommen. Außerdem hat Suttner auch einige Seiten aus den Tagebüchern entfernt. Aber es gibt auch eine große Zahl von Briefen von und an Suttner, was auch nicht nur ausführlich über ihre Aktivitäten und Absichten als Kämpferin für den Frieden zeigt, sondern auch persönliche Stimmungslagen erkennen lässt.
  Hamann hat auf der einen Seite eine Biographie nach wissenschaftlichen Standards geschrieben, die aber gleichzeitig gut lesbar ist. Bilder sind relativ wenige zu finden, aber es genügt, um sich ein Bild von Bertha von Suttner und der wichtigsten Personen in ihrem Umfeld zu machen. Karikaturen zeigen vor allem den damaligen Zeitgeist, der Bertha von Suttner meist mit Hohn und Spott übergoss. Im Anhang findet sich unter Anderem auch ein Schriftenverzeichnis Bertha von Suttners, die sich ja beruflich in erster Linie als Schriftstellerin sah, auch wenn sie sich über ihre literarische Bedeutung keine Illusionen machte.

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