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Horst Pukallus
Die Wellenlänge der Wirklichkeit
(1983)

Lübbe
238 Seiten


Von Alfred Ohswald am 10.05.2003

  Horst Pukallus hat sich als Übersetzer, Kritiker und Herausgeber eine Namen als Verfechter anspruchsvoller Science Fiction gemacht. Manchmal schrieb er auch eine Kurzgeschichte oder Erzählung für eine Anthologie oder ein Magazin. Diese verstreuten Texte sind hier von Bastei-Lübbe gesammelt und veröffentlicht.
  Pukallus Vorbilder sind dabei Autoren wie Philip K. Dick oder John Brunner und so ist es klar, dass bei ihm keine Außerirdischen o. ä. zu finden sind. Sind seine Kurgeschichten noch eher typische Science Fiction, so sind seine Erzählungen eher schon gesellschaftskritische Texte, die in einer nahen Zukunft spielen, um die kritisierten Zustände überzeichnen zu können. Die Kritik zeigt deutliche Sympathien für den Sozialismus und Kommunismus und richtet sich meist gegen die allmächtigen Wirtschaftsbosse und die Umweltverschmutzung.
  Diesen Erzählungen mangelt er etwas an Tempo und Schwung, ihr kritischer Standpunkt scheint oft die Story selbst in den Hintergrund zu drängen. Heutigen Autoren gelingt die Verbindung solcher Szenarien mit einer spannend zu lesenden Geschichte oft besser und auch objektiver, was den politischen Standpunkt betrifft. Auch manche skurrile Zukunftsvision, wie sich mit Lochkarten herumkämpfende Raumschiffkapitäne, haben ihren Ursprung in der Entstehungszeit der Texte.

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