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Markus Heitz
Schatten über Ulldart
Die dunkle Zeit 1

Heyne
2002
399 Seiten
€ 8,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 30.04.2003

  Einst errichtete der machtgierige Heerführer Sinured mit Hilfe des dunklen Gottes Tzulan ein Schreckensreich über den ganzen Kontinent Ulldart. Im letzten Moment konnten die wenigen, noch nicht unterworfenen Reiche den grausamen Eroberer mit Hilfe des Gottes Ulldael niederringen. Doch die Gefahr war nicht entgültig abgewendet, eine Rückkehr Tzulans war möglich.
  Über 400 Jahre später warnt Ulldael den Herrscher des Königreichs Tarpol durch den Mund eines Mönchs vor der möglichen Rückkehr der dunklen Zeit. Sollte sein Sohn und Nachfolger sterben, wird Tzulan zurückkehren.
  Doch dieser Nachfolger ist ein dicker, ungeschickter und verwöhnter Junge, der nicht die geringsten Talente eines zukünftigen Königs zeigt. In seiner Verzweiflung schickt der König ihn in eine abgelegene Provinz als Gouverneur. Dort soll jedoch niemand erfahren, dass er der Thronfolger ist. Nur sein gewitzter Kammerherr und der respekteinflößende Krieger Waljakov mit einer kleinen Truppe Soldaten begleiten ihn. Und sie haben keine Ahnung, dass ein geradezu unheimlich geschickter Assassine bereits mit dem Auftrag zur Ermordung des Thronfolgers unterwegs ist.
  Mit Hilfe seines Dieners und Waljakovs stellt sich der Thronfolger gar nicht ungeschickt als Gouverneur an, macht sich aber schnell seinen korrupten Vorgänger und die meisten Adligen der Provinz zu Feinden.
 
  Der erste Roman dieser Fantasy-Saga eines deutschen Autors fängt recht vielversprechend an. Eine klassische Fantasy-Welt mit recht originellen Bewohnern, die Haupthandlung spielt in einem, an das zaristische Rußland angelehnten Reich. Charaktere, ihre Entwicklung und die Handlung sind gut gelungen. Einige rätselhafte Gestalten tauchen auf und sorgen für zusätzliche Spannung und so manche Situation ist nicht ohne Situationskomik.
  Auch wenn "Schatten über Ulldart" nicht zu den absoluten Highlights des Genres zählt, in der Oberliga spielt es allemal mit. Man darf gespannt sein, wie sich die Reihe weiter entwickelt.

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