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Rudolf Kraus
Hoamat Strange Homeland
Heimatliche Stories und befremdliche Prosa. mit Grafiken von K. G. Schönthaler

Edition Doppelpunkt
2001
90 Seiten
€ 13,80 [D]


Von Alfred Ohswald am 16.01.2003

  Fast alle Texte in dem Buch sind sehr kurz, meist nur 1-4 Seiten lang. Oft handeln sie vom Leben und Aufwachsen am Land. Schwankend zwischen Idylle und Drang in die Freiheiten und Wunder der weiten Welt, die von der nächstliegende Kleinstadt repräsentiert wird. Das trifft besonders auf „Viesing“, den mit 15 Seiten längsten Text, zu. Hier wird in sehr komprimierter Form eine Biografie von der Geburt bis zum „ersten Mal“, nicht ohne ab und zu aufblitzende Ironie, erzählt.
  Das Gegenstück sind die so betitelten 20 „Kopfnachrichten“ am Ende des Buches. Zwischen ¼ und ½ Seite kurz, sind es zu Papier Gedankensplitter des Autors, wie kurz vom Scheinwerfer eines vorbeifahrenden Autos erfasste Gegenstände oder Personen.
  Insgesamt schreibt Rudolf Kraus über verschiedenste Personen, Nostadamus ist dabei ebenso vertreten, wie der Teufel oder angesichts tobender Kinder aggressiv werdende Erwachsene oder eine bösartige Nachbarin. Auch sehr kurze Szenen zwischen 2 Personen, sogenannte Dramulette, finden sich. Ein Konglomerat aus kurzen und kürzesten Texten, verschiedenster Themen und Stilmittel. Rudolf Kraus ist in erster Linie Lyriker und das macht sich auch bei seiner Prosa bemerkbar.

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