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Dennis L. McKiernan
Die schwarze Flut
Die Legende vom eisernen Turm 1
(The Dark Tide, 1984)

Droemer Knaur
2001
Übersetzt von Fred Kinzel
336 Seiten
€ 7,90 [D]


Von Alfred Ohswal am 04.12.2002

  Die Sieben Täler sind ein vom kleinen Volk, den Wurrlingen bewohntes Land und ringsum von einer dichten und hohen Dornenhecke umgeben. Wenn männliche Wurrlinge das Erwachsenenalter erreichen, müssen sie in Krisenzeiten einige Zeit Dienst als Wächter an dieser Dornenbarriere machen.
  Der junge Tuck Sunderbank tritt mit einigen Gleichaltrigen diesen Dienst an, weil die Kälte Wölfe aus dem Norden in ihre Gegend getrieben hat. Es ist sogar von Schlimmeren die Rede. Schon auf dem Weg treffen sie auf ein Rudel Vulgs, bösartigen, wolfsähnlichen Kreaturen, und einer ihrer Kameraden wird getötet. Nach einigen Tagen bei den Wachen trifft ein von Vulgs verfolgter Bote des Hochkönigs ein. Der Hochkönig bittet um Unterstützung bei der Verteidigung seiner Festung Challerain, weil sich der alte Feind Modru wieder bemerkbar macht. Eine riesige Horde seiner Ungeheuer bewegt sich auf die Festung zu. Tuck gehört zu einer der beiden Kompanien, die zur Unterstützung ausgesandt werden.
 
  McKiernen hat sich in seiner Fantasy-Saga sehr deutlich von Tolkien beeinflussen lassen. Die „Wurrlinge“ sind den Hobbit sehr ähnlich und der Bösewicht Modru hat auch so einiges mit Sauron gemeinsam, sogar einen roten, brennenden Ring auf seiner Fahne. Weder die Charaktere noch die Handlung und erst recht nicht der Hintergrund können an Tiefe und Komplexität ganz mit dem großen Vorbild mithalten.
  Aber diese Trauben hängen auch ziemlich hoch und der Roman liest sich durchaus flüssig und spannend. Die Leser werden bei der geradlinigen Geschichte gut unterhalten und darum kann man es durchaus zum besseren Durchschnitt in der Masse der Fantasy-Bücher zählen.

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