Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Till Frommann
Und die Moral des Spiels

Webseite mit dem Text


Von Alfred Ohswald am 16.11.2002

  Wilhelm Naumann ist Cheftechniker bei TWK. Dort erzeugten Traum-Wirklichkeits-Kabinen hatten einen Defekt und es starben einige Menschen. Naumann bekommt von seinem Chef den Auftrag, die Hinterbliebenen durch eine hohe Entschädigung zum Unterschreinen eines Vertrages zu bringen, in dem sie sich verpflichten, Stillschweigen über den Vorfall zu bewahren.
  Naumann kann nicht gut mit Menschen umgehen, er arbeitet lieber mit seinen Maschinen, darum fällt ihm dieser Auftrag nicht leicht. Doch die Bezahlung ist außergewöhnlich gut.
  Anfangs geht es sehr gut, und Naumanns Chef ist sehr zufrieden. Doch eine Frau, deren Sohn bei der Panne starb, widersetzt sich. Naumann versucht, von seinem Chef immer mehr unter Druck gesetzt, immer eindringlicher, die Frau zu überzeugen.
 
  Die Erzählung ist von der Handlung nicht besonders auffällig, ihre Stärke liegt bei der Charakterbeschreibung der Hauptfigur und des Karrieresystems. Der schüchterne, menschenscheue Naumann wird, halb durch Verlockung, halb durch Druck immer mehr zur Erfüllung gedrängt. Geld und Anerkennung stehen seinem auf Erfüllung des Auftrags pochenden Chefs gegenüber und bringen in dazu, etwas ihm eigentlich zutiefst Unangenehmes zu tun.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.