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Marcus Hammerschmitt
Das geflügelte Rad
Über die Vernichtung der Eisenbahn

Oktober Verlag
2002
149 Seiten


Von Alfred Ohswald am 15.11.2002

  Marcus Hammerschmitt ist in erster Linie Autor von Science-Fiction Romanen. Aber er machte mit „Instant Nirvana“, einer kritischen Auseinandersetzug mit dem Esoterikboom, schon ein Mal einen Abstecher zum Sachbuch. In „Das geflügelte Rad“ behandelt er ein völlig anders Thema, aber auf ähnliche Art. Neben den Fakten zu Geschichte, Entwicklung und aktuelle Problematiken findet sich viel Persönliches.
  Erinnerungen sind bei diesem, zur Nostalgie geradezu verführenden Thema, nahezu unumgänglich. Aber er bezieht auch deutlich, und nicht ohne heftige Polemik, Position zum ständig Mobilität und Flexibilität fordernden globalen Marktwirtschaft wo die Zentren mit immer schnelleren Verkehrsverbindungen ausgestattet werden und der öffentliche Verkehr in der Provinz Einsparungen zum Opfer fällt.
  Aber, um nicht den falschen Eindruck zu erwecken, auch Ironie kommt nicht zu kurz. Es kommt durchaus vor, dass Hammerschmitt gegen Untugenden herzieht, um am Ende des Absatzes zu gestehe, dass er selbst nicht frei davon ist.

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