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Hella Schwerla
Auch Hexen können weinen

Langen Müller Herbig
1997
319 Seiten
öS 218,-


Von Eva Bogendorfer

  Der autobiographisch gefärbte Roman - Erstling der Autorin - vermittelt uns vorerst einen Einblick in ihre unglückliche Kindheit.
  Eine harte, ständig Überforderte Mutter, ein zwar liebevoller, aber permanent betrunkener Vater, Armut, Nachkriegsdeutschland. Mit Geschick, Lügen und kleinen Diebstählen versucht sie, das Beste für sich raus zu holen und hofft später auf Erfolg und Glück. Sexuelle Übergriffe, Mißhandlungen und strenge Strafen lassen sie verschlossen werden.
  Mit aller Kraft setzt sie sich für eine gute Ausbildung ein. Durch Aussehen und Können gelingt es ihr endlich, Karriere zumachen und durch ihre lockere Art hat sie auch bei Männern leichtes Spiel. Ihre innere Leere versucht sie, mit ihren Übernatürlichen Kräften zu bekämpfen ...
 
  Obwohl die Kindheits- und Jugend-Schilderungen mehr Eindringlichkeit, Tiefe und Stärke zum Ausdruck bringen und die späteren Jahre mit weniger Intensität beschrieben werden, lassen Spannung und Interesse nicht nach und fesseln einen von der ersten bis zur letzten Seite.

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