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Egon Erwin Kisch
Geschichten aus sieben Ghettos

Aufbau Verlag
1993
148 Seiten
€ 6,50 [D]


Von Alfred Ohswald am 20.09.2002

  Egon Erwin Kisch ist einer der berühmtesten deutschsprachigen Reporter und war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich für österreichische Zeitungen tätig, bis ihn die Naziherrschaft zur Emigration zwang. Sein Bild mit der unvermeidlichen Zigarette im Mund, seine Reisen und sein klarer Blick auf seine Umgebung und die Kunst, das Erlebte für den Leser spannend wiederzugeben, stehen noch heute geradezu als Urbild eines Reporters da.
  In „Geschichten aus sieben Ghettos“ sind Artikel rund um das Judentum von ihm gesammelt. Das reicht von der Beschreibung bestimmter Judenviertel über Anekdoten bis zu sehr akribischen Recherchen über bestimmte jüdische Persönlichkeiten aus der Vergangenheit. Letztere sind mit einer Exaktheit recherchiert, die jedem Historiker zur Ehre gereichen würde. Dazwischen sind immer wieder humorvolle Geschichten rund um mehr oder weniger reale Figuren eingestreut, die in der Tradition des unverwechselbaren Charmes des jüdischen Witzes stehen. Immer auf die Vorurteile über die Juden anspielend um sie schlussendlich mit intelligenten Witz zu konterkarieren.

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